Chronik 1945 – 1977

Die Geschichte der Feuerwehr nach dem Krieg
Neubeginn nach dem Krieg

Der erste Eintrag im Protokoll nach dem Krieg datiert vom 8. März 1947. Man kam zusammen zwecks „Neugründung“ und um eine neue Vorstandschaft zu wählen. Inzwischen hatte ein „hohes Tier“ der Amerikanischen Militär-Regierung in „Begleitung vom sicher auch in Wellerstadt noch bekannten Kommissär Schuster“ als Bürgermeister Martin Pfister eingesetzt.
Eine amtlich konstituierte Freiwillige Feuerwehr existiert zu diesem Zeitpunkt noch nicht, trotzdem kam es zu dem bereits erwähnten Einsatz in Hausen, bei dem Konrad Hormeß als Kommandant fungierte.
Bei der Wahl am 8. März wurde Georg Dingfelder zum Vorstand, Adam Brehm zum Kommandanten gewählt. Hans Heumann übernahm das Amt des Adjutanten, Albert Haimann wurde Steigerkommandant, Johann Striegel Kassier und Schriftführer sowie Konrad Lösel Zeugwart, Franz Späth wurde bei dieser Versammlung in die Feuerwehr aufgenommen.

Der damalige Bürgermeister Hans Fehn wird 1949 zum Vorstand gewählt, neuer Kommandant wird Konrad Hormeß. Die Generalversammlung von 1953 erwähnt zwar das 75 jährige Bestehen der Feuerwehr, ob es ein Jahr zuvor aber auch gefeiert wurde, ist im Protokoll nicht festgehalten. Albert Haimann wird 1965 Kommandant, da Konrad Hormeß nach Baiersdorf umzieht. Vorstand und Bürgermeister Hans Fehn stirbt im Jahre darauf, sein Nachfolger wird Andreas Brehm. Als Vorstand der FFW stellt sich noch einmal Konrad Renker zur Verfügung. Franz Späth, damals Maschinist, wird zum Schriftführer gewählt. In vorbildlicher Weise führte er dieses Amt bis zu seinem Tode im Jahre 1984 aus.

Obwohl 1956 eine neue Sirene installiert wird, rufen die Hornisten die Aktiven noch immer zu Übungen. Einige frühere Mitglieder werden mit ihrem Einverständnis als ordentliche Mitglieder weitergeführt. Ebenso wird die Schulung älterer Kameraden an der Kraftspritze ins Auge gefasst. Im gleichen Jahr beschafft die Gemeindeverwaltung neue Uniformen.

Am 12. Oktober 1957 ehrt der damalige Landrat H. Beckh zusammen mit Kreisbrandmeister F. Stirnweiß in einer Feierstunde eine große Anzahl von Mitgliedern für 50-, 40-, und 25 jährige Mitgliedschaft. „Ein Festball“ – so vermerkt das Protokoll – „schloss sich an, der sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog.“

Bürgermeister Brehm wird nach dem Rücktritt von Konrad Renker 1958 neuer Vorstand. In der Feuerschutzwoche des Jahres 1959 benötigt die Wehr vom Alarm bis zur „Brandbekämpfung“ genau 6 Minuten und 57 Sekunden. Dies erwähnt Kdt. A. Haimann besonders lobend in der Versammlung am 31. Oktober.

Die Feuerwehrschule wird 1960 von zwei Aktiven mit Erfolg absolviert. Da bereits seit längerer Zeit eine Tragkraftspritze TS 6, Baujahr 53, in Gebrauch ist, wird die alte Breuer-Höchst-Spritze von der Gemeinde verkauft. In diesem Jahr wird auch ein neuer Anhänger von der Gemeinde für die Spritze beschafft.

Aktive Mannschaft mit Tragkraftspritze 6/6 auf Anhänger (Aufnahme aus dem Jahr um 1960)
TS 6/6 Beispielbild Feuerwehr Sonthofen


Dringend benötigte Neuanschaffungen zur Durchführung der Leistungsprüfung genehmigt die Gemeinde im Herbst des genannten Jahres.

Am 11. Oktober 1961 stirbt der langjährige Vorstand und Ehrenkommandant Konrad Renker; ihm wird bei der Beerdigung ein ehrendes Geleit zuteil. Im Monat darauf treten A. Haimann und H. Fick als Kommandant bzw. Stellvertreter zurück, „um jüngeren Kameraden Platz zu machen.“ Vorstand Bürgermeister Brehm dankt beiden für die geleistete Arbeit mit herzlichen Worten. Nachfolger werden Lorenz Striegel als Kommandant und Heinz Aulinger als Stellvertreter.

 

Die ersten Gruppen erwerben das Leistungsabzeichen

Für den Kreisfeuerwehrtag 1962 in Marloffstein werden neue Uniformen beantragt und auch genehmigt.

Gruppenbild Aktive Mannschaft nach schweißtreibender Übung um 1961


Am 15. April 1962 hatten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen in Bronze erworben. Das Erlanger Tagblatt berichtet hierüber u.a.

„Zur Prüfung hatten sich viele Interessenten eingefunden … zugegen waren Bgm. Brehm und 2. Bgm. Haimann sowie die meisten Gemeinderäte … die beiden Gruppen standen unter Leitung von Löschmeister und Kommandant Lorenz Striegel und dem stellvertr. Kommandanten Heinz Aulinger. Die Vorführungen klappten wie am Schnürchen. Jeder Handgriff saß und die vorgeschriebene Zeit von 180 Sekunden wurde … nicht überschritten … Immerhin die Wellerstädter Wehrmänner haben bewiesen, dass jeder im Ernstfall weiß, wo er anzupacken hat, damit das Feuer so rasch als möglich bekämpft werden kann.“

– Soweit der Bericht im Erlanger Tagblatt in Auszügen – Die Verleihung der Abzeichen erfolgte in einer Feierstunde am 13. Oktober durch Landrat Beckh, Bürgermeister Brehm und Kreisbrandinspektor F. Stirnweiß.

Teil der aktiven Mannschaft um 1962
Auszug Erlanger Tagblatt vom 13.10.1962 (Ehrung Leistungsprüfung 15.4.1962)
 
Errichtung „Neues Feuerwehr-Gerätehaus An der Regnitz“

Die Planung eines Gerätehauses kommt erstmals zur Sprache. Die Genehmigung der Pläne lässt etwas auf sich warten. Das Haus kann jedoch bereits im September 1964 eingeweiht werden. In der Hauptversammlung 1963 wird Albert Haimann zum neuen Vorstand gewählt.

Rohbau 1964
Richtfest 1964


Kommandant Lorenz Striegel eine Suchaktion nach zwei vermissten Baiersdorfer Mädchen. Im April des gleichen Jahres wird die Wehr zu einem Brand nach Poxdorf alarmiert, im Mai ein Schuttplatzbrand gelöscht.
Nach einem Unwetter mit Wolkenbruch, Blitz-und Hagelschlag muss die Wehr in Wellerstadt eine Reihe von Kellern auspumpen. Im Jahre 1964 wird sie dann noch bei einem Rasenbrand auf der Werks-Insel eingesetzt.

 

Einweihung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses 1964

Unter der Überschrift „Neues Haus soll Ansporn sein“ berichtet das Erlanger Tagblatt von der Einweihung des neuen Gerätehauses am 14. September 1964:

„In einem kleinen Festakt wurde am Wochenende das Feuerwehrgerätehaus seiner Bestimmung übergeben, das mit 42.000,-DM errichtet worden war.“

Am Festakt nahm Landrat H. Beckh, Kreisbrandinspektor Stirnweiß, der Gemeinderat mit den Bürgermeistern Brehm und Haimann an der Spitze, die FFW mit ihrem Kommandanten Striegel und Architekt Seeberger teil … Kdt. Striegel sagte bei seinen Dankesworten u.a.:

„die Wellerstädter Wehr wird durch dieses Haus noch mehr Ansporn erhalten; er dankte in herzlichen Worten im Namen seiner Feuerwehrleute … „

 

Feuerwehrgerätehaus Fertigstellung 1964 (Westfassade, Schlauchturmverkleidung mit Rhombus-Leisten - heute wieder hochmodern)
Südfassade mit Garagentoren.


Mit der Jahreshauptversammlung vom 12.03.1965 schließt das seit 1901 geführte „altehrwürdige“ Protokollbuch, das von den jeweiligen Schriftführern fast sieben Jahrzehnte lang immer vorbildlich geführt wurde. Ein neues, schmuckes Buch hält nunmehr die Ereignisse bis zur Jahrhundertfeier der Wehr fest, und man darf hoffen, dass es weitere Jahrzehnte noch seinen Dienst tun wird.

 

Auch die Kommandanten führen Buch

Seit dem Jahre 1961 führen die verantwortlichen Kommandanten neben dem offiziellen Protokollbuch des Vereins selbst gewissenhaft Buch über ihre eigenen Jahresberichte, führen Anwesenheitslisten für Einsätze und Übungen sowie Unterrichtsstunden. Diese schriftlichen Aufzeichnungen enthalten auch die vom Bayer. Landesamt für Feuerschutz vorgeschriebenen Feuerschutzpläne und Überprüfungen der Geräte. Berichte über Feuerschutzwochen und aktive Einsätze ergänzen das „amtliche Protokollbuch“ vorzüglich.

So berichtet Kommandant Hans Striegel u.a. dass am 01.03.1966 ein Schwelbrand im Dachboden des Anwesens der Familie Pfister rasch und erfolgreich bekämpft werden konnte. Er vermerkte z.B. wörtlich:

“ … es hätte schlimm ausgehen können, wenn nicht zufällig von Harry Kiesewetter um 21.55 Uhr die Rauchentwicklung entdeckt worden wäre. Nach Alarmierung der Wehr um 22 Uhr waren die Aktiven bereits 5 Minuten später zur Brandbekämpfung bereit. Der Schaden war relativ gering; bis 00.30 Uhr musste eine Brandwache gestellt werden.“

 

Große Auszeichnung für Hans Striegel, ein halbes Jahrhundert aktiv!

Unter dieser Schlagzeile berichtet das Erlanger Tagblatt am 28.10.1966 u.a. wie folgt:

„Eine besondere Auszeichnung wurde dem Feuerwehrmann Hans Striegel zuteil. Der Bayerische Staatsminister des Innern verlieh ihm das goldene Ehrenzeichen für 50 jährige aktive Tätigkeit. Landratsstellvertreter M. Ritzer händigte ihm persönlich das Ehrenzeichen aus. An der Feier nahmen auch Kreisbrandinspektor Stirnweiß und Bürgermeister Brehm teil … für 40jährige Zugehörigkeit zur Wehr wurden Johann Schlegel, Konrad Lösel, Georg Barthelme, Andreas Striegel und Johann Fehn geehrt.“

Am 15. April stellt Kommandant Lorenz Striegel seinen Posten zur Verfügung, da „er nicht mehr in der Gemeinde Wellerstadt wohnhaft ist“, berichtet das Protokoll. Als sein Nachfolger wird sein Bruder Hans Striegel gewählt, Stellvertreter bleibt Heinz Aulinger. Albert Haimann wird als Vorstand einstimmig bestätigt, da Bürgermeister Brehm eine Kanditatur ablehnt.

 

Weitere Ehrungen

In Anwesenheit von Bürgermeister Brehm und Kreisbrandinspektor F. Stirnweiß werden folgende Mitglieder im November 1967 geehrt: Johann Striegel für 50 Jahre, Benno Barthelme, Martin Pfister und Franz Schaufler für 40 Jahre Mitgliedschaft.

 

Wellerstadt erhält ein neues Löschfahrzeug

Als wichtigsten Tag der Wellerstädter Wehr bezeichnet Kdt. Hans Striegel in seinem Jahresbericht 1968 den 14. Mai. An diesem Tag kann das neue Fahrzeug, ein Ford-Transit, Baujahr 68 mit einer TS 8/8 desgleichen Baujahres in Ulm abgeholt werden. Die Übergabe erfolgt tags darauf durch Bürgermeister Brehm und Landrat Beckh.

Wir waren doch alle sehr erfreut und stolz, auch in Zukunft eine schnelle und schlagkräftige Wehr sein zu können … dass wir nach einigen Übungen am Kreisfeuerwehrtag in Baiersdorf unter Beweis stellen konnten

sagte Hans Striegel bei der Jahreshauptversammlung am 19.04.1969.

TSF 8/8 Tragkraftspritzenwagen Ford FK 1000, 55 PS; Indienststellung 15.5.1968


Im gleichen Jahr legt je eine Gruppe die Prüfung für das Leistungsabzeichen in Silber und Bronze ab. Das Erlanger Tagblatt berichtet auch über dieses Ereignis ausführlich am 27.11.1968:

Unsere kleine Gemeinde darf stolz sein auf ihre Feuerwehr, die nicht nur Gruppen mit bronzenen, sondern auch eine Gruppe mit silbernem Leistungsabzeichen besitzt

sagt u.a. Bürgermeister Brehm, als Kreisbrandinspektor Fritz Stirnweiß die Abzeichen feierlich überreicht.

TSF 8/8 bei Leistungsprüfung 1980 im Einsatz
 
Die 70er Jahre

Am 7. November 1970 kann Landrat Beckh erneut Ehrungen vornehmen; geehrt werden: Für 40jährige Dienstzeit Albert Haimann und Andreas Brehm; für langjährige Mitgliedschaft: Peter Fick, 60 Jahre, Josef Trummer und Leonhard Giering 50 Jahre; Hans Heumann, Fritz Kaiser, Josef Zeh, Hans Regenfuß und Georg Kupfer für 40 sowie Josef Schleicher und Max Peppel für 25 Jahre.

 

Veränderung der Vorstandschaft

Im Mai des Jahres 1971 wird gewählt, da Albert Haimann seinen Rücktritt erklärt hatte. Stadtrat Georg Fehn wird zum Ersten, Horst Reimlinger zum Zweiten Vorstand. Der langjährige Vereinsdiener Hans Striegel hatte aus Gesundheits- und Altersgründen sein Amt zur Verfügung gestellt; Hans Heumann übernimmt diesen Posten. Da aufgrund des Zusammenschlusses mit der Stadt Baiersdorf nunmehr die Feuerschutzabgabe fällig geworden war, schlug Josef Ubl in der gleichen Versammlung vor, diese Einnahmen der Stadt aus dem Bereich des Ortteils Wellerstadt ausschließlich für die Belange der Wehr in Wellerstadt zu verwenden. Kdt. Hans Striegel konnte die Zusicherung der Stadt bereits vermelden.

 

Lorenz Striegel erneut Kommandant

Die Vorstandswahlen am 8. Januar 1972 brachten keine wesentlichen Veränderungen. Beide Vorstände, Georg Fehn und Horst Reimlinger wurde wiedergewählt, Franz Späth Schriftführer und Gerhard Dürr als Vereinsdiener bestätigt. Lorenz Striegel löste seinen Bruder Hans als Kommandanten ab, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte; Heinz Aulinger wurde als Stellvertreter bestätigt, ebenso Georg Hauenstein als Zeugwart… – Dem scheidenden Kommandanten sprach der Vorstand Dank und Anerkennung aus und bat, dem Nachfolger gleiches Vertrauen zu schenken.

Knapp zehn Tage später wird die Wehr zu einem Brand nach Baiersdorf gerufen. Der Dachstuhl des Anwesens Koch in der Bahnhofstraße war in Brand geraten. Mit fachmännischem Einsatz und in guter Zusammenarbeit mit der Baiersdorfer Wehr konnte größerer Schaden abgewendet werden.

In der Feuerschutzwoche des gleichen Jahres beteiligten sich zwei Gruppen der Wehr am 8.10.1972 an einer „Suchfahrt“ im Landkreis, bei der es um Punkte und Sekunden ging. Bei einer Teilnahme von 49 Gruppen konnten sich die Wellerstädter auf einen guten Mittelplatz (20. bzw. 22. Stelle) platzieren.

Beim Herbstball im Oktober konnten wieder eine Reihe von Mitgliedern geehrt werden: für 60 Jahre Mitgliedschaft: Georg Barthelme, für 50 Jahre Georg Kutzenberger, für 25 Jahre Adam Brehm, Robert Fehn und Georg Hübschmann; Schriftführer Franz Späth erhielt die Ehrung für 25 jährige aktive Tätigkeit.

 

Ein „Feuerteutel“ treibt sein Unwesen

In seinem Jahresbericht für 1973 erwähnt Kommandant Lorenz Striegel, dass ein „Feuerteufel“ seit Monaten die gesamte Umgebung des Großraumes Nürnberg schreckt: 20 Brände mit einem Schaden von über 5 Millionen DM beunruhigen die Bevölkerung. Einige Kameraden der Wellerstädter Wehr hätten für Brandwachen, die man überall aufstellen musste, manche Nacht zu opfern gehabt.

 

Weitere Erwerbung von Leistungsabzeichen

Vier Gruppen legten 1974 die Prüfungen für das Leistungsabzeichen in Bronze ab. Am 10. Oktober wird eine Großübung mit dem THW, dem Baiersdorfer BRK und der FFW Baiersdorf gemeinsam durchgeführt. Für gute Leistungen stiftet die Stadt Freibier im Anschluss an die Übung. – Einige Abwechslung im „Dienstbetrieb“ bringt eine Grill-Party am Naturfreunde-Haus.

 

Einsatz bei einem Waldbrand

Ein Blitzschlag verursachte im Juli 1976 einen Waldbrand an der Schleuse bei Hausen, beide Baiersdorfer Wehren und das THW kamen hierbei zum Einsatz. Im Oktober nahm die aktive Mannschaft an einer Großübung im Landkreis bei Gut Eggenhof bei Spardorf teil. Die Verständigung erfolgte um 8.25 Uhr durch die Landpolizei, die Sirene rief eine Minute später zum Einsatz, die Abfahrt erfolgte um 8.29 Uhr. In knapp 17 Minuten war die Wellerstädter Wehr am Einsatzort. „Alles in Allem eine zufriedenstellende Leistung„, vermerkte das Protokoll.

 

Jahrhundertfeier wirft ihre Schatten voraus

Während der Arbeiten an der 100-jährigen Chronik kommt es noch zu einem Einsatz der Wellerstädter Wehr in lgelsdorf, wo in der Nacht vom 25. März auf den 26. März 1977 eine Scheune niederbrennt.

Die vorgesehene 100-Jahrfeier findet erstmals Erwähnung in einem Ausschusssitzungsbericht vom 3. Oktober 1974. Erste Gedanken über die Gestaltung des Festes werden geäußert. In dieser Sitzung werden außerdem Eingaben an die Stadt für die Berücksichtigung im nächsten Haushaltsplan erarbeitet. Die Renovierung des Gerätehauses und die Ergänzung an Geräten stehen ebenfalls zur Debatte.

Von der erwähnten Ausschusssitzung an ist die Jahrhundertfeier fast in allen Sitzungen und Versammlungen das „Thema Nummer Eins“. Doch zunächst wird Kreisbrandinspektor Fritz Stirnweiß in einer Feierstunde, bei welcher auch die Wellerstädter Wehr vertreten ist, in der Turnhalle an der Jahnstraße verabschiedet.
In der vorausgegangenen Jahreshauptversammlung erhält die Vereinsleitung den Auftrag, den Ablauf der Hundertjahrfeier auszuarbeiten. Die Versammlung am 15.03.1976 dient ausschließlich diesem Zweck, während die Jahreshauptversammlung am 05.01.1976 als Anlauf für „konkrete Vorstellungen“ angesehen werden kann.

Bürgermeister Fischer erklärt sich im Juni bereit, die Schirmherrschaft des Festes zu übernehmen. Am 27. März hatte sich ein Festausschuss gebildet, der aus der gesamten Vorstandschaft und weiteren 8 Mitgliedern besteht. Den Vorsitz für den Festausschuss übernimmt Horst Reimlinger.

Cover "FESTSCHRIFT 100 Jahre FFW 1977"